Neue Technologien sichern Wettbewerbsfähigkeit am Standort


Presseinformation
Linz, 06. April 2015

 

Am zweiten Tag der EUMICON Zukunftskonferenz in Linz wagen Experten einen Blick in die Zukunft der europäischen Rohstoffindustrie. Klar ist: Eine nachhaltige Absicherung der Rohstoffbasis kann nur durch verlässliche Rahmenbedingungen für die Mineral-Rohstoffwirtschaft und durch Innovationen sowie Recycling umgesetzt werden.

„Langfristig kann sich Europa im internationalen Wettbewerb gut behaupten, wenn die Investitionen in Forschung und Entwicklung nicht nachlassen“, erklärt Dr. Stefan Priggemeyer, Wieland Werke AG, in seinem Vortrag im Rahmen des EUMICON 2015. Auch die nachhaltige Absicherung der Rohstoffbasis durch verstärkte Anstrengungen im Bereich von Innovationen und einer noch konsequenteren Kreislaufwirtschaft waren wesentliche Themen der Zukunftskonferenz. Diesen Bereich unterstrich schon am ersten Konferenztag Univ. Prof. DI Dr. Helmut Rechberger genauso wie heute auch der Generaldirektor der World Steel Association Edwin Basson und Dr. Burghard Zeiler von der International Tungsten Industry Association.

Ein wesentlicher Diskussionspunkt im Rahmen der diesjährigen EUMICON-Zukunftskonferenz in Linz ist die Reduktion der CO2-Emissionen – dieses Ziel muss laut voestalpine-Vorstand DI Dr. Franz Kainersdorfer weiter verfolgt werden, wobei die voestalpine bereits heute als Vorreiter einer nachhaltigen Stahlproduktion gilt. Um die betreffenden Prozesse weiter optimieren zu können, dürften Unternehmen nicht mit Strafzahlungen belastetet werden. „Man muss den Unternehmen auch den finanziellen Spielraum lassen, um weiter in neue Technologien investieren zu können“, schildert Kainersdorfer. Ein Kritikpunkt seitens aller Experten sind die unsicheren Rahmenbedingungen für Industrieunternehmen – die langfristige Planungssicherheit sei in Europa aktuell einfach nicht gegeben.

EUMICON–Generalsekretär DI Roman Stiftner beschloss den Kongress mit einem positiven Ausblick – die Branche ist gut für die Zukunft aufgestellt, bereit zu weiteren Investitionen in Forschung und Entwicklung und in hohem Maß innovativ, wie viele präsentierte Beispiele zeigen. Die Branche wird weiterhin als Motor des Wirtschaftswachstums für Arbeitsplätze und damit die Absicherung des Wohlstandes sorgen. Darüber hinaus sind mineralische Rohstoffe in der Welt von heute nicht mehr wegzudenken – Energiespeicherung, Erneuerbare Energien, Elektromobilität oder Mobiltelefonie und viele andere technologische Entwicklungen, die eine auf Nachhaltigkeit bauende Gesellschaft braucht, sind erst auf Basis von mineralischen Rohstoffen machbar. Über diese Rolle als „Ermöglicher“ des technologischen Fortschrittes ist sich die Branche bewusst und ein großer Teil der Forschung und Entwicklung setzt genau hier an. 

Über EUMICON

EUMICON (European Mineral Resources Confederation) versteht sich als Schnittpunkt der internationalen Rohstoffbranche hinsichtlich Wirtschaft, Politik und Wissenschaft. Der Verband wurde als Wissens- und Informationsplattform der Mineralrohstoffwirtschaft ins Leben gerufen. Im Fokus stehen dabei die Gewinnung, Aufbereitung und das Recycling mineralischer Rohstoffe. Neben fundierter Meinungs- und Bewusstseinsbildung u.a. mittels Informationsveranstaltungen, Ausstellungen und Publikationen werden konkrete Lösungsansätze erarbeitet und der Austausch von Wissen forciert.

Bildunterschrift: Franz Kainersdorfer (voestalpine), Henryk Karas (KGHM), Ekhard Beuleke (Omya AG), Burghard Zeiler (International Tungsten Industry Association), Stefan Priggemeyer (Wieland-Werke AG), Alfred Hintringer (Fachverband NE-Metallindustrie, WKO) und Roman Stiftner (EUMICON)

Fotocredit: Die Fotos sind mit dem © Eumicon/Milano zur freien Verwendung.

Rückfragehinweis:

Mag. (FH) Claudia Aichhorn | Pressestelle EUMICON
Tel: + 43 (316) 820676-15 | email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! | www.eumicon.com

 

 

Erster Tag der EUMICON Konferenz 2015 – Industrie fordert klare Rahmenbedingungen


Presseinformation
Linz, 05. April 2015 

Um die EU als Industriestandort langfristig abzusichern sind klar formulierte Richtlinien notwendig. In diesem Punkt sind sich alle Rohstoffexperten auf der EUMICON Zukunftskonferenz in Linz einig. Rund 150 Teilnehmer diskutieren im Rahmen der zweitägigen Konferenz in der voestalpine Stahlwelt über die Zukunft der heimischen Rohstoffindustrie.

„Wir müssen mutig sein und uns zutrauen, die Zukunft zu gestalten“, leitet EUMICON-Präsident DI Franz Friesenbichler mit einem starken Aufruf die Konferenz ein. „Die Antworten auf die Herausforderungen der Zukunft in der Rohstoffbranche sind Nachhaltigkeit, Wachstum und damit Arbeitsplätze sowie Wohlstand. Dies lässt sich nur in einem innovativen und investitionsfreundlichen Umfeld schaffen“, so Friesenbichler weiter.

In seinem Eröffnungsstatement wünscht sich Wirtschaftskammer-Präsident Dr. Christoph Leitl generell mehr Wirtschaftsfreundlichkeit am Standort: „In Amerika wird man als Industriebetrieb mit offenen Armen empfangen. In diesem Punkt können wir in Österreich noch einiges dazulernen.“ Klare politische Entscheidungen fordert auch voestalpine-Vorstand und Leiter der Metal Engineering Division DI Dr. Franz Kainersdorfer: „Für die voestalpine als international agierender Konzern ist eine langfristige Planbarkeit unbedingt notwendig. Wir wissen heute nicht, wie die Rahmenbedingungen nach 2020 aussehen. Das ist aber die Voraussetzung für unsere Investitionsentscheidungen.“

Den oberösterreichischen Wirtschaftslandesrat Dr. Michael Strugl freut es, dass sich die Elite der europäischen Rohstoffindustrie heuer in Linz trifft. „Unsere Unternehmen müssen besser, innovativer und effizienter als ihre Konkurrenten sein, um sich im internationalen Wettbewerb behaupten zu können. Daher wollen wir die Forschungsmittel in Oberösterreich weiter erhöhen und die Spitzenposition im Bereich F&E in Österreich ausbauen.“

Live zugeschaltet wurde am ersten Konferenztag die Vertreterin der Europäischen Kommission (Resource Efficiency and Raw Materials), Flor Diaz-Pulido. „Die Rohstoff-Politik ist einer der 10 definierten Punkte für die Ankurbelung des Wirtschaftswachstums in Europa. Daher ist die EUMICON-Zukunftskonferenz ein wichtiger Beitrag für die Branche, der das notwendige Innovationsbewusstsein befördert“, so Diaz-Pulido in ihrer Grußbotschaft.

Am ersten Tag der Konferenz diskutierte das Fachpublikum mit Mark Rachovides (Euromines), DI Christian Schönbauer (BMWFW), Mike Greene (Imerys), Univ. Prof. DI Dr. Helmut Rechberger (TU Wien), Henrik Karas und Maciej Konski (KGHM), Ross Milne (Zeppelin/CAT) und Peter Schwab (voestalpine) zu den Zukunftsthemen der Rohstoffbranche.

Über EUMICON

EUMICON (European Mineral Resources Confederation) versteht sich als Schnittpunkt der internationalen Rohstoffbranche hinsichtlich Wirtschaft, Politik und Wissenschaft. Der Verband wurde als Wissens- und Informationsplattform der Mineralrohstoffwirtschaft ins Leben gerufen. Im Fokus stehen dabei die Gewinnung, Aufbereitung und das Recycling mineralischer Rohstoffe. Neben fundierter Meinungs- und Bewusstseinsbildung u.a. mittels Informationsveranstaltungen, Ausstellungen und Publikationen werden konkrete Lösungsansätze erarbeitet und der Austausch von Wissen forciert.

 

Franz Kainersdorfer (voestalpine), Christian Schönbauer (BMWFW), Wilfried Eichlseder (Montanuniversität Leoben), Franz Friesenbichler (EUMICON), Michael Strugl (Land OÖ), Christoph Leitl (WKÖ), Christoph Neumayer (IV), Roman Stiftner (EUMICON) und Mark Rachovides (Euromines)

Fotocredit: Die Fotos sind mit dem © Eumicon/Milano zur freien Verwendung. 

Rückfragehinweis:

Mag. (FH) Claudia Aichhorn | Pressestelle EUMICON
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EUMICON Zukunftskonferenz 2015: Innovationen als Grundlage für einen erfolgreichen Industriestandort

v.l.n.r.: DI Franz Friesenbichler (EUMICON-Präsident und Obmann des Fachverbandes Bergbau-Stahl), Dr. Michael Strugl (Wirtschaftslandesrat, Land Oberösterreich), DI Dr. Franz Kainersdorfer (Vorstandsmitglied der voestalpine AG und Leiter der Metal Engineering Division)

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Sonderbeilage EUMICON 2015

20.April 2015 EUMICON thematisiert Innovationen made in Austria: 3D-Printing


EUMICON thematisiert Innovationen made in Austria: 3D-Printing

Die Zukunftskonferenz EUMICON widmet sich am 5. und 6. Mai 2015 der Innovation in

der österreichischen Industrie: „We design the future“ ist der Titel der Konferenz, auf

der internationale und nationale Speaker das Thema behandeln werden. Ein Beispiel:

Das österreichische Unternehmen Lithoz hat sich als Spezialist in der Entwicklung und

Herstellung von Prototypen mittels 3D-Druckverfahren etabliert. Die neueste

Innovation aus der Wiener Technologieschmiede ist ein 3D-Drucker zur Fertigung von

keramischen Bauteilen. Genau diese Innovationskraft ist es, die Österreich braucht, um

den Industriestandort Österreich weiterzuentwickeln.

 

Mit dem bereits bekannten 3D-Druckverfahren konnten bisher vor allem Materialien aus

Kunststoff oder auch Metalle verarbeitet werden. Durch intensive Investitionen in Forschung

und Entwicklung ist es gelungen, diese Technologie auch auf technische Keramiken

auszudehnen. Die Wiener Lithoz GmbH fertigt hochpräzise, komplexe keramische Bauteile

mit Festigkeitswerten ähnlich der klassischen keramischen Formgebung. Durch das

schichtweise Auftragen der Materialien in jeder beliebigen geometrischen Form können

Prototypen und Kleinserien ohne jeglichen Materialverlust hergestellt werden. Diese

Technologie ist damit ein Paradebeispiel für die unzähligen Einsparungsmöglichkeiten, die

sich durch neue technologische Verfahrensweisen ergeben können.

 

Diese und viele weitere technologischen Errungenschaften auch für den ressourcen-

schonenden Rohstoffeinsatz werden im Rahmen der EUMICON Zukunftskonferenz in der

voestalpine Stahlwelt in Linz vorgestellt. „Eine wichtige Frage wird sein, welche

Voraussetzungen geschaffen werden müssen, um weitere technologischen Meilensteine am

Standort Österreich zu ermöglichen“, erläutert EUMICON-Geschäftsführer Roman Stiftner. Im

Mittelpunkt der Konferenz steht dabei die Frage, wie die industrielle Zukunft in Europa aktiv

mitgestaltet werden kann. Nationale und internationale Experten der Rohstoffindustrie –

darunter der Generaldirektor der World Steel Association Edwin Basson sowie der Rektor der

Montanuniversität Leoben Wilfried Eichlseder – werden dazu in Linz erwartet.

Über EUMICON

 

EUMICON (European Mineral Resources Confederation) versteht sich als Schnittpunkt der internationalen

Rohstoffbranche hinsichtlich Wirtschaft, Politik und Wissenschaft. Der Verband wurde als Wissens- und

Informationsplattform der Mineralrohstoffwirtschaft ins Leben gerufen. Im Fokus stehen dabei die Gewinnung,

Aufbereitung und das Recycling mineralischer Rohstoffe. Neben fundierter Meinungs- und Bewusstseinsbildung

u.a. mittels Informationsveranstaltungen, Ausstellungen und Publikationen werden konkrete Lösungsansätze

erarbeitet und der Austausch von Wissen forciert.

 

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Mag. (FH) Claudia Aichhorn | Pressestelle EUMICON

Tel: + 43 (316) 820676-15 | email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! | www.eumicon.com

 

Presseinformation

                                

Presseinformation  

Wien, 02. April 2015

 

Internationale Rohstoffkonferenz EUMICON 2015
Von 5. bis 6. Mai in der voestalpine Stahlwelt in Linz

 

„We design the future“, unter diesem Leitsatz widmen sich nationale und internationale Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft der Frage, wie der Standort Österreich im europäischen Kontext durch die Entwicklung neuer innovativer Technologien gefestigt und gesichert werden kann.

 

Im Rahmen der diesjährigen EUMICON Zukunftskonferenz in Linz dreht sich alles um zukunftsträchtige Technologien, die einen effizienten Einsatz von Ressourcen ermöglichen, wie beispielsweise unterschiedliche Recycling-Verfahren oder metallurgischer 3D-Druck. Denn die heute getätigten Investitionen in Forschung und Entwicklung entscheiden über die wirtschaftliche Zukunft des Standorts.

„Der Erfolg und der große Besucheransturm im Jahr 2012 haben uns motiviert, auch heuer wieder eine Konferenz auf die Beine zu stellen. Besonders freut es uns, dass wir heuer in der voestalpine Stahlwelt in Linz zu Gast sein werden“, so EUMICON-Generalsekretär Roman Stiftner. Erwartet werden bei der Konferenz Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft, darunter WKÖ-Präsident Christoph Leitl, IV-Generalsekretär Christoph Neumayer, der Rektor der Montanuniversität Leoben, Wilfried Eichlseder sowie der Leiter des Forschungsbereichs „Abfallwirtschaft und Ressourcenmanagement“ an der TU Wien, Helmut Rechberger.

Partner sind neben den beiden Fachverbänden Bergbau-Stahl und Nichteisen-Metallindustrie der Wirtschaftskammer Österreich, das BMWFW (Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft), die IV (Industriellenvereinigung), EUROMINES (Europäischer Mineralrohstoffverband) sowie die voestalpine. Mit der wissenschaftlichen Leitung wurde die Montanuniversität Leoben in Kooperation mit dem BVÖ (Bergmännischer Verband Österreichs) betraut.

 

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EUMICON (European Mineral Resources Confederation) versteht sich als Schnittpunkt der internationalen Rohstoffbranche hinsichtlich Wirtschaft, Politik und Wissenschaft. Der Verband wurde als Wissens- und Informationsplattform der Mineralrohstoffwirtschaft ins Leben gerufen. Im Fokus stehen dabei die Gewinnung, Aufbereitung und das Recycling mineralischer Rohstoffe. Neben fundierter Meinungs- und Bewusstseinsbildung u.a. mittels Informationsveranstaltungen, Ausstellungen und Publikationen werden konkrete Lösungsansätze erarbeitet und der Austausch von Wissen forciert.

 

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Mag. (FH) Claudia Aichhorn | Pressestelle EUMICON

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21. September 2012: "Leobener Deklaration" als Ergebnis von EUMICON

 

Ergebnis von EUMICON 2012: „Leobener Deklaration“ definiert zentrale Verantwortungs- und Handlungsfelder der Rohstoffwirtschaft Europas

 

Utl.: Europäische Rohstoffwirtschaft fordert eine resiliente Rohstoffpolitik.

 

Als Höhepunkt der europäischen Rohstoffkonferenz EUMICON 2012 wurde am heutigen Schlusstag die „Leobener Deklaration“ verabschiedet. Die Deklaration ist das Ergebnis der dreitägigen European Mineral Resources Conference, die mit über 1.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in Leoben stattfand. Mit der Deklaration definiert die europäische Rohstoffwirtschaft die zentralen Verantwortungsfelder der zukünftigen Rohstoffsicherung in Europa.  Sie gibt die Richtung vor, wie Wirtschaft und Politik in Zukunft handeln müssen, um die Rohstoffversorgung in Europa sicher zu stellen. „Im Rohstoffbereich sind kritische Notlagen nicht natur- sondern menschengemacht. Das bedeutet auch, dass Menschen dazu beitragen können, ‚Rohstoffkrisen‘ zu vermeiden“, so Franz Friesenbichler, Vizepräsident von EUMICON, bei der Vorstellung der Deklaration.

Bekenntnis der Rohstoffwirtschaft zur wirtschaftlichen und ökologischen Nachhaltigkeit

Den Grundstein einer zukunftsorientierten Rohstoffversorgung legt die Rohstoffwirtschaft selbst, denn Rohstoffsicherung und Rohstoffversorgung ist Angelegenheit der Wirtschaft.  Mit einem Bekenntnis zur verantwortungsbewussten Nutzung der mineralischen Rohstoffe, einer verhältnismäßigen Ressourceneffizienz und der technisch größtmöglichen und wirtschaftlich machbaren CO2-Reduktion. Doch nicht nur die Rohstoffe sind eine wertvolle Ressource, auch die Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen spielen eine zentrale Rolle für die Zukunftsfähigkeit der Branche. Daher ist der Schutz von Leben, Gesundheit und der Natur ein besonderes Anliegen.

 

Aufgabe der Politik: Rahmenbedingungen einer widerstandsfähigen Rohstoffpolitik sicherzustellen

„Die Politik hat den strategischen Stellenwert von Rohstoffen erkannt“, so Friesenbichler. „Sie kann auch dafür sorgen, dass Rohstoffkrisen der Vergangenheit angehören.“ Konkret wird unter anderem gefordert, dass der freie und gleiche Zugang zu Lagerstätten ermöglicht wird, besondere Bedürfnisse von Rohstoffquellen in der Raumordnung berücksichtigt werden. Wichtig ist auch die  zeitgemäße Ausbildung und Schulung von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen im Bewusstsein, dass die Mineralrohstoffindustrie ein Job- und Innovationsmotor ist.

 

Deklaration während Konferenz gemeinsam erarbeitet

Für dieses Bekenntnis der Branche und die Aufgaben der Politik gibt die „Leobener Deklaration“ die Marschrichtung vor.  Die „Leobener Deklaration“ wurde während der Konferenz von den wesentlichen nationalen und internationalen Stakeholdern der Mineralrohstoffwirtschaft (Euromines, Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend, Wirtschaftskammer Österreich, Fachverbände Bergbau-Stahl, der Mineralölindustrie, der Stein- und keramischen Industrie, der NE-Metallindustrie sowie Bundesinnung Bauhilfsgewerbe,  Industriellenvereinigung, Montanuniversität Leoben) gemeinsam erarbeitet und am heutigen Schlusstag verabschiedet.

 

Der volle Wortlaut der Leobener Deklaration kann unter http://www.eumicon.com/images/Presse/leoben_declaration_de.pdf abgerufen werden.

 

Pressebilder von der Verabschiedung finden Sie hier >>

  

Weitere Informationen DI Roman Stiftner
Generalsekretär EUMICON 2012 Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! +43 (0)5 90 900 - 3311

 

 

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20. September 2012: "Hochspannung vor dem Finale der Rohstoffkonferenz:"

EUMICON: Konferenzergebnisse werden in die DNA der Mineralrohstoffindustrie verpflanzt

 

  • Fachkräfte als entscheidende Lebenslinie der Rohstoffbranche
  • Experten vertiefen in Fach-Panels aktuelle Themen und vernetzen sich
  • Ausblick auf das Highlight der Konferenz: Leobener Deklaration als Weichenstellung für die Zukunft unserer Gesellschaft

 

Nicht nur Leoben, sondern die gesamte Rohstoffbranche Österreichs steht derzeit unter dem Bann der European Mineral Resources Conference (19.-21. September) – einer richtungsweisenden Rohstoffkonferenz, die weit über die Landesgrenzen hinaus Bedeutung hat. Die Herausforderungen, mit denen die Rohstoffindustrie in der Zukunft konfrontiert ist, lassen die Köpfe der insgesamt rund 1.000 Teilnehmer während der drei Konferenztage rauchen. Neben hochkarätigen Keynotes und Fachdiskussionen in den Panels sorgen auch die Gesellschaftsabende für branchenübergreifende Vernetzung.

 

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19. September 2012: "Rohstoffe sind Zukunft: Nationale Antworten auf internationale Herausforderungen."

18. September 2012: Job- und Karriereforum räumt mit Mythen der Rohstoffbranche auf

Karriere in der Rohstoffindustrie: Innovationen und High-Tech statt Arbeit mit Schlägel und Eisen

  • Job- und Karriereforum beleuchtet Karrieremöglichkeiten in der Rohstoffindustrie
  • Top-Unternehmen der Rohstoffbranche zeigen in Kooperation mit der Montanuniversität Leoben attraktive Studien-, Berufs- und Karrieremöglichkeiten auf
  • Spannende Impulsvorträge, Diskussionen und Gesprächsmöglichkeiten mit Unternehmensvertretern und Lehrenden beleuchten das zeitgemäße Bild der Branche

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4. September 2012: "Tonnenschwere Giganten der Rohstoffindustrie halten in Leoben Einzug“

Zahlreiche Großgeräte der Mineralrohstoffindustrie für die Öffentlichkeit im Rahmen der EUMICON 2012 von 17. bis 22. September 2012 in Leoben zu besichtigen.

Wer schon immer wissen wollte, mit welchen Geräten das Erz aus dem Berg transportiert wird, mit welchen Maschinen nach Öl gebohrt wird oder wie Steine gebrochen werden, kann sich von 17. bis 22. September 2012 in Leoben persönlich ein Bild machen. Im Rahmen von EUMICON 2012, der internationalen Rohstoffkonferenz (European Mineral Resources Conference), wird es auch eine frei zugängliche Publikumsausstellung „Skulpturenpark der Montanistik“ geben, bei der die „Giganten der Rohstoffindustrie“ zu bestaunen sind. Die Ausstellung findet vor der Montanuniversität Leoben statt.

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29. August 2012: "Spielregeln bei globalem Rohstoffmonopoly verschärfen sich. Entscheidende Weichenstellungen stehen bevor."

  • Heimische Mineralrohstoffindustrie versammelt nationale und internationale Mitspieler in Leoben um neue Strategien festzulegen.
  • Entscheidende Weichenstellungen stehen bevor.


17 Metalle machen Europa und Österreich Sorgen. Der Anteil Chinas an der weltweiten Förderung Seltener Erden liegt bekanntermaßen bei über 90 %. China hat damit ein de facto Monopol. China hat beschlossen eine strategische Reserve anzulegen und begonnen, diese wichtigen Rohstoffe aufzukaufen und einzulagern. Nur ein Beispiel von mehreren, wie aus einem Monopol ein globales Rohstoffmonopoly wird.

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3. September 2012: "EUMICON-Präsident Dr. Wolfgang Eder: Suche nach europäischer Rohstoffstrategie zu Ende bringen. Impulse aus Leoben erwartet."

Im Vorfeld der am 19. September in Leoben beginnenden Rohstoffkonferenz EUMICON 2012  macht der Präsident der Konferenz, Dr. Wolfgang Eder, Generaldirektor der voestalpine AG, auf die herausragende Bedeutung einer gesicherten und leistbaren Rohstoffversorgung für den Wirtschafts- und Lebenskreislauf aufmerksam. „Es geht um nicht mehr und nicht weniger als die Zukunftsfähigkeit des Standortes – und es ist nicht nur der österreichische, sondern der europäische gemeint“, so Eder. Nicht umsonst habe auch die EU-Kommission, die seit 2008 an einer gesamteuropäischen Rohstoffstrategie arbeitet, Rohstoffe zu einem der wichtigsten Faktoren in der für Herbst angekündigten Neubewertung ihrer Industriepolitik erhoben.

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27. Juni 2012: "Rohstoffindustrie: Kein echtes Wachstum ohne Rohstoffsicherheit!"

Fairer Zugang zu globalen Ressourcen und Gewinnung in Europa als zentrale Komponenten. Rohstoffindustrie zu Europäischem Rat.

„Rohstoffpolitik ist Wachstumspolitik. Die Rohstoffindustrie ist die Basis für wirtschaftliches Wachstum und neue Arbeitsplätze in Europa. Denn ohne  ausreichend Ressourcen für die Wirtschaft, wird auch das von der Politik angestrebte Wachstum ausbleiben“, erklärt Roman Stiftner, Generalsekretär der European Mineral Resources Conference und Geschäftsführer des Fachverbandes Bergwerke und Stahl in der WKÖ anlässlich des Europäischen Rats. Die Staats- und Regierungschefs suchen von 28. bis 29. Juni nach Wegen, um das Wirtschaftswachstum in Europa anzukurbeln und neue Arbeitsplätze zu schaffen. Die europäische Rohstoffindustrie sichert nicht nur zahlreiche Arbeitsplätze in der EU, sondern schafft mit ihren Produkten die Grundlage für andere Industriezweige. Deshalb müssen Maßnahmen für eine echte und wirksame Ankurbelung der Wirtschaft auch die Versorgung mit leistbaren Rohstoffen mitberücksichtigen.

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