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23 Februar 2018

Die Rolle der mineralischen Rohstoffe in der heutigen Zeit

Wir brauchen es täglich und möchten kaum je wieder darauf verzichten: das Handy. Doch haben Sie sich schon einmal überlegt, was eigentlich in einem Mobiltelefon steckt? Denn ohne Rohstoffe läuft hier gar nichts. Aber nicht nur im Handy sind mineralische Rohstoffe zu finden. Mit Ihrer gedruckten Zeitung halten Sie feinst vermahlenen Kalkstein in Ihren Händen, in der Zahnpasta sind Kreide- und Silikatpulver enthalten. Auch das Kochgeschirr und die Teller, die wir täglich benutzen, bestehen aus mineralischen Rohstoffen die zu Edelstahl oder Keramik weiterverarbeitet werden.

Auch Energierohstoffe kommen bei uns täglich zum Einsatz. Das Heizen des Hauses oder der Weg mit dem PKW zum Arbeitsplatz, hier muss man wieder unterscheiden um was für ein Fahrzeug es sich handelt, denn die E-Autos gewinnen immer mehr an Bedeutung doch dafür erneuerbare Energie unverzichtbar. Dies sind nur zwei Beispiele für den täglichen Einsatz. Sie sind überall, doch wer weiß, woher sie eigentlich kommen und wie lange der Fertigungsprozess vom Abbau bis zum fertigen Produkt dauert. Wir sehen es heute als selbstverständlich an, dass wir in Zügen fahren oder immer in Kontakt mit unseren Freunden sein können, auch wenn sie hunderte Kilometer entfernt sind. Hierfür benötigte es Jahre der Forschung und zig Innovationen, doch vor allem benötigt man mineralische Rohstoffe als Grundlage. Aber woher kommen diese eigentlich und wie werden sie zu nutzbaren Materialien?

Mineralische Rohstoffe werden aus der Erdkruste (Lithosphäre) gewonnen, um daraus Produkte für die unterschiedlichsten Verwendungszwecke herzustellen. Unsere moderne Gesellschaft benötigt riesige Mengen mineralischer Rohstoffe. Das Suchen, Gewinnen (der Abbau im Bergbau) und Fördern (vom Abbau über den Transport) sowie das Aufbereiten (die Weiterverarbeitung) dieser Schätze aus dem Boden wird unter dem Begriff „Bergbau” zusammengefasst.

Ursprünglich waren es Zufallsfunde, die den Menschen Zugang zu Rohstoffen gewährleisteten. Heute kommen uns hochwissenschaftliche Methoden beim Auffinden von neuen, vielversprechenden Lagerstätten und dem Abbau derselben zugute. Spezialisten aus verschiedenen geowissenschaftlichen Fachrichtungen arbeiten dabei professionell zusammen und überprüfen die Wirtschaftlichkeit der Lagerstätte. Dabei sind Lage und Größe der Vorkommen entscheidende Faktoren, und nur nach diesen Vorerhebungen, im Fachjargon Exploration genannt, zeigt sich, ob sich der Abbau lohnt.

Die danach gewonnenen Rohstoffe werden über unterschiedliche Fördermöglichkeiten transportiert. Anschließend muss das tonnenschwere Material zur Weiterverarbeitung verladen werden, was eine große logistische Herausforderung darstellt. Am Verarbeitungsort angekommen, beginnt der Prozess vom Rohstoff zum fertigen Produkt.

So wird zum Beispiel für eine Autotüre zuerst Stahl erzeugt. Bei der Aufbereitung des Eisenerzes wird das Rohmaterial in mehreren Schritten zerkleinert und sortiert. Im Anschluss daran wird das Eisenerzkonzentrat zu Eisenerzpellets weiterverarbeitet. Im Hochofen-Prozess wird dem Eisenoxid durch eine chemische Reaktion mit Kohlenstoff und Kohlenmonoxid der Sauerstoff entzogen. Dabei werden auch andere Oxide, zum Beispiel Mangandioxid und Siliciumdioxid, reduziert. Ferner nimmt das Eisen Kohlenstoff auf. Darum entsteht im Hochofenprozess kein reines Eisen, sondern Roheisen, das Kohlenstoff, Silicium, Mangan, Phosphor und Schwefel enthält. Anschließend wird aus dem Roheisen Stahl erzeugt. Hierfür wird das Roheisen mit Sauerstoff oder Luft gefrischt (bearbeitet). Der fertige Stahl kann nun in die gewünschte Form gegossen werden und der Fertigungsprozess ist beendet. Nicht jedoch für das eigentliche Endprodukt, denn hier kommt jetzt die auf jedes Produkt eigens abgestimmte Produktfertigung.

Dies ist nur eines von tausenden Produkten, die durch mineralische Rohstoffe hergestellt werden. Statistisch werden pro Österreicher im Durchschnitt 14 Tonnen an Mineralien und Gesteinen pro Jahr benötigt. Für diese enormen Mengen ist es natürlich wichtig, dass Rohstoffe nicht nur in der Erdkruste vorhanden sind, sondern auch die Zugänge zu diesen gesichert sind. Hierfür gibt es keine Patentlösung, aber Initiativen wie EUMICON, haben es sich auch als Ziel gesetzt, stets Dialoge zu ermöglichen, um diese Zugänge zu sichern. Aber nicht nur aus dem Abbau kommen unsere mineralischen Rohstoffe. Ein immer größer werdender Faktor ist hierbei das Recycling, bei dem Österreich zu den führenden Ländern der Welt zählt. Wiederaufbereitung ist wichtig, da wir in vielen Alltagssituationen recycelte Produkte verwenden können. Doch um zu recyceln erfordert es zuerst das Sammeln von den Altprodukten wo jeder Konsument seinen Beitrag für eine nachhaltige Zukunft leisten kann.

Wie Sie also sehen, sind mineralische Rohstoffe in der heutigen Zeit unverzichtbar, denn sie sind ein wesentlicher Bestandteil unseres Alltags. Deshalb ist es auch so wichtig, dass die Verfügbarkeit dieser mineralischen Rohstoffe gewährleistet wird und dies hat sich EUMICON unter anderem zur Aufgabe gemacht.

Wir brauchen es täglich und möchten kaum je wieder darauf verzichten: das Handy. Doch haben Sie sich schon einmal überlegt, was eigentlich in einem Mobiltelefon steckt? Denn ohne Rohstoffe läuft hier gar nichts. Aber nicht nur im Handy sind mineralische Rohstoffe zu finden. Mit Ihrer gedruckten Zeitung halten Sie feinst vermahlenen Kalkstein in Ihren Händen, in der Zahnpasta sind Kreide- und Silikatpulver enthalten. Auch das Kochgeschirr und die Teller, die wir täglich benutzen, bestehen aus mineralischen Rohstoffen die zu Edelstahl oder Keramik weiterverarbeitet werden.

 
 

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