Dies war die EUMICON Digital-Konferenz 2020

 

 

 

 

 

Dies war die EUMICON Digital-Konferenz 2020

EUMICON Digital-Konferenz „Recovery. Made In Europe”

18. November 2020, 14.30 – 17.00


 

Erstmalig und in Anbetracht der aktuellen COVID-19-Krise, organisierte EUMICON in Kooperation mit der Europäischen Kommission eine Digital-Konferenz als Teil des fortlaufenden Stakeholder-Dialogs auf EU-Ebene. Im Jahr 2020, bedarf es in Europa einer wirtschaftlichen Erholung als Antwort auf die drohende Effekte der Pandemie auf die industriellen Wertschöpfungsketten. Das EU Recovery-Programm soll der Wirtschaft dabei helfen, wieder auf die eigenen Füße zu kommen und fungiert als ein ganzheitliches Instrument die wirtschaftliche europäische Transformation einzuleiten. Im Zuge dessen, initiierte EUMICON am 18. November 2020 die Digital-Konferenz um die industriellen Anforderungen und Bedenken ebenso wie Möglichkeiten mit der Krise umzugehen zu diskutieren.

Rund 250 hochrangige Stakeholder und zwei hoch anerkannte Experten-Panele mit Diskutanten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft sowie NGOs nahmen an dem Event teil. Die Eingangsrede zum Thema "Strategic Autonomy" von Maroš Šefčovič, Vize-Präsident der Europäischen Kommission, und die wertvollen Beiträge von Peter Handley, Head of Resource Efficiency Unit in der Europäischen Kommission DG Growth, Julia Anderson, Wirtschaftsforscherin und Analystin bei Bruegel, Meadhbh Bolger, Ressourcennutzung und neue Wirtschaftspolitik-Expertin bei Friends of the Earth Europe, Roland Harings, CEO Aurubis AG and Rob van Gils, CEO Hammerer Aluminium Industries sorgten für lebhafte und zugleich inspirierende Diskussionen.

Die Repräsentanten des Europäischen Parlaments, MEP Tsvetelina Penkova (Bulgarien), MEP Urmas Paet (Estland) und MEP Saskia Bricmont (Belgien) bereicherten zusätzlich den inhaltlichen Austausch der Teilnehmenden.

Ein Level-Playing-Field - jetzt wichtiger denn je

Im Verlauf zweier ausgewähler Panel-Diskussionen waren sich die Teilnehmer darin einig, dass die Sicherstellung eines globalen Level-Playing-Fields und zielgerichtete Aktionen gegen unfaire Handelspraktiken von Drittländern heute wichtiger denn je sind. Das kürzlich von Vize-Präsident Šefčovič vorgestellt Konzept der "Strategischen Autonomie" war dabei in den Augen der Mehrheit ein essentieller Schritt um die Souveränität der europäischen Wirtschaft zukünftig zu gewährleisten. Außerdem sprachen zahlreiche Teilnehmer den Bedarf angemessener politischer Rahmenbedingungen an, damit größere Investitionen ermöglicht und Innovations-Anreize geschaffen werden. Für eine wettbewerbsfähige europäische Industrie und um die EU-weiten und globalen Klima- und Nachhaltigkeitsziele zu erreichen.

Hintergrund des Events

EUMICON ist eine Netzwerk-Plattform für strategische Diskussionsprozesse und Technologie-Transer in den Wertschöpfungsketten Energie, Mobilität und Digitalisierung. Die EUMICON Digital-Konferenz “Recovery. Made in Europe” ist ein weiterer Meilenstein einer Serie an Events im Rahmen des EUMION Stakeholder-Dialogs, der 250 Teilnehmer und 850 Stakeholder aus Europa involviert.

 

 

Themen

EUMICON-Netzwerk

EUMICON verbindet die unterschiedlichen Stakeholder und Partner der Mineral-Rohstoffwirtschaft auf nationaler und europäischer Ebene. Im Rahmen von strategischen Diskussionsprozessen und Dialogen, Konferenzen, Präsentationen und Ausbildungsprogrammen werden die notwendigen politischen, ökonomischen, ökologischen und technologischen Rahmenbedingungen für die Rohstoffindustrie diskutiert.

„Die Welt wird über Generationen hinweg immer wieder neu geschaffen. Mineralische Rohstoffe sind die Träger von Zivilisation und Technologie.”

DI Roman Stiftner, Generalsekretär EUMICON

„Der nachhaltige Einsatz von Ressourcen und Energie und die Schaffung nachhaltiger Werte durch ein gesamtheitliches Denken in Produkt- zyklen sind von zentraler Bedeutung.”

DI Franz Friesenbichler, Imerys Talc Austria

„Forschung und betriebliche Innovation sind die Triebfedern jedes Wirtschaftsstandortes.Technologie und Know-How sind die wichtigsten Voraussetzungen für ein starkes Europa.”

Univ.-Prof. DI Dr. Wilfried Eichlseder, Rektor Montanuniversität Leoben

„Die Digitalisierung der Wertschöpfungskette beginnend beim Rohstoff bietet außerordentliche Chancen. Wir müssen eine aktive Rolle einnehmen, um die Digitalisierung effektiv und effizient zu gestalten.”

Stefan Borgas, CEO RHI Magnesita
In Partnerschaft mit: